Die in C-Dur singende Lokomotive
18. November 2008 von Erik Burger | 1 Kommentar
Bei modernen elektrischen Schienenfahrzeugen mit Drehstrommotoren hört man beim Anfahren häufig recht laute Summ- oder Quietsch-Geräusche. Die Baureihe 425 der DB, die unter anderem bei der S-Bahn Rhein-Neckar fährt, nennt man deshalb auch gerne „Quietschie“, weil die Geräusche bei ihr besonders unangenehm sind.
Die Lokomotiven der ÖBB-Baureihe 1116 („Taurus“) klingen da deutlich besser: Sie spielen beim Anfahren eine C-Dur-Tonleiter. Da die nicht zufällig entsteht, kann man davon ausgehen, daß bei Siemens musikalische Ingenieure am Werk waren! Als Beispiel hier mal ein Regionalzug im Bahnhof Wien-Praterstern:
P.S.: Für die Musikwissenschaftler und andere Pedanten unter Euch: Da der tiefste Ton ein „e“ ist, ist die Tonleiter natürlich eigentlich phrygisch.
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geschrieben am Dienstag, den 18. November 2008 um 16:32 Uhr
Kategorien: Bahn
1. Melo
Kommentar vom 23. November 2008 um 11:08
Für die zart besatiteten Menschen. Ich find die Geräusche von den Thyristoren beim ET425 nicht so schlimm. Die unbequemen Sitze sind viel schlimmer.