Beiträge vom April, 2010

Schutzraum am Bahnhof Neckarelz

Montag, 26. April 2010 22:24

Da findet man Bunker in Mannheim, Karlsruhe, Helsinki… recherchiert über Ausweichsitze irgendwo im Saarland… und dann bemerkt man irgendwann, daß sich an dem Bahnhof, an dem man sicher schon hunderte Male ein-, aus- und umgestiegen ist, nämlich Neckarelz, auch ein Schutzraum befindet. Und zwar kein kleiner! Leider habe ich mich noch nicht bemüht, den Bunker von innen zu sehen, aber hier sieht man wenigstens die Notausstiege, die auf einen recht großen Schutzraum, oder auch zwei, hinweisen. Die Notausgänge sind gute 60m voneinander entfernt und befinden sich vom Bahnhofsgebäude her gesehen auf der anderen Straßenseite. Ich vermute, daß der Schutzraum vom Untergeschoß des Bahnhofsgebäudes erreichbar ist.

Bis jetzt ist das der einzige Zivilschutzraum, der mir in Mosbach bekannt ist. Der Bahnhof Neckarelz beherbergt ein Stellwerk (Sp Dr S60) und bildet die Verzweigung von Neckartalbahn und badischer Odenwaldbahn. Vor der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart hatte er auch eine gewisse Bedeutung im Fernverkehr, im Güterverkehr noch heute. So erklärt sich wohl die Einrichtung des Schutzraumes.

[Update 03.05.] Ich habe mal eine E-Mail an die DB geschrieben, die Antwort lautete leider (was aber zu erwarten war):

Die Räume sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und stehen deshalb für Besichtigungen nicht zur Verfügung.

Schade.

Thema: Bahn, Bunker | Kommentare (0) | Autor: eriq

Auf dem Rhein-Radwanderweg

Montag, 5. April 2010 23:03

Heute habe ich mal eine kleine Radwanderung entlang des Rheines gemacht. Über die Fähre Neuburg ging es auf die pfälzische und dann französische Seite, um dann später – so war jedenfalls der Plan – in Wintersdorf über die schöne Brücke zurück nach Rastatt zu fahren.

In Neuburgweiher habe ich den ersten Stop zum Mittagessen eingelegt und dabei die Frachtschiffe auf dem Rhein beobachtet. Dabei fiel mir auf, wie langsam die stromaufwärtsfahrenden Schiffe sind – geschätzt vielleicht 10km/h. Und tatsächlich, einige der Schiffe, die an mir vorbeizogen, hatte ich auch bald wieder eingeholt, obwohl ich nicht besonders schnell geradelt bin (und auch ordentlichen Gegenwind hatte). Das würde ja heißen, daß so ein Pott von Mannheim bis Straßburg über 10 Stunden braucht… war mir bisher nicht so klar.

Die nächste Sache wäre, daß der Wanderweg auf der linken Seite nicht besonders gut nutzbar ist – nicht weil er etwa schlecht ausgebaut wäre, ganz im Gegenteil. Es ist schwierig, wieder zurück auf die andere Rheinseite zu kommen, da

  • die Fähre Plittersdorf momentan geschlossen ist
  • die Staustufe Iffezheim momentan für Fußgänger und Radfahrer nicht nutzbar ist.

Also bleibt momentan nur die Brücke in Wintersdorf. Die ist allerdings umso sehenswerter. Auf deutscher Seite könnte man als Fußgänger sogar auf der stillgelegten Bahntrasse weiterwandern. Ich brauche noch Stützräder für mein Fahrrad mit 1435mm Spurweite. :-)





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Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq