Typographie-Katastrophen am Durlacher Tor

Im Rahmen der Kombilösung muß auch das Mitarbeitergebäude am Durlacher Tor neu gebaut werden. Die Baustelle dort besteht schon seit einigen Monaten, aber erst vorgestern wurde ein großes Baustellenschild aufgestellt. Als ich die Graphik des geplanten Gebäudes sah, dachte ich: »Eigentlich ganz nette Idee mit den Buchstaben auf der Fassade… Moment… die werden doch nicht…«

Doch, sie werden tatsächlich die Fassade mit der Microsoft-/Monotype-Billigschrift Arial verschandeln. Dabei haben die Verkehrsbetriebe mit der Frutiger eigentlich eine schöne Hausschrift, und die Kombilösung selbst verwendet eine Variante der Akzidenz Grotesk. Was das Architekturbüro geritten hat, hier auf Arial zu setzen, bleibt mir unverständlich. Hier noch ein Foto des Baustellenschilds.


4 Kommentare

  1. 1. Gunter

    Kommentar vom 8. Juli 2011 um 17:45

    BrachArialer Augenkrebs

    Danke für den aufmerksamen Blockbeitrag. Denen muss man ja eine E-Mail schreiben.
    Motto:
    Sorgen wenigstens Sie für Kultur in Karlsruhe!

  2. 2. Jens

    Kommentar vom 12. Juli 2011 um 15:49

    IMO gehört das in die standardisierte Bewertung mit einberechnet …

  3. 3. Bob

    Kommentar vom 13. Juli 2011 um 01:39

    Man kann’s auch echt übertreiben. Passt doch ganz gut zu dem Gebäude und so wichtig ist das doch wirklich nicht welche Schriftart man da verwendet.

  4. 4. Daniel

    Kommentar vom 31. August 2011 um 15:59

    Die KASIG wird sich dank End-, äh Kombilösung ab 2016 eh keine Frutiger-Lizens mehr leisten können.

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