Notbrunnen in Karlsruhe
25. April 2011 von Erik Burger | 2 Kommentare
Ausgehend von einem Thread im Geschichtsspuren (Ex-Lostplaces)-Forum halte ich in letzter Zeit die Augen auf, wo es in Karlsruhe Notbrunnen gibt, also Brunnen, die für die Trinkwasserversorgung im Notfall gedacht sind. Da es in Deutschland über 5000 von diesen gibt, sollten auch in Karlsruhe einige zu finden sein. Bisher hatte ich fünf Stück gefunden, so dachte ich jedenfalls, aber eine Recherche ergab, daß die mit roten Schildern ausgezeichneten Brunnen keine Trink-, sondern Löschwasserbrunnen für die Feuerwehr sind.
Daher gibt es auf den folgenden Bildern nur zwei Schachtdeckel zu sehen, von denen ich vermute, daß sie Trinkwasser-Notbrunnen sind. Ein dritter ist, soweit ich mich erinnere, am Durlacher Bahnhof. Dort muß ich demnächst mal fotografieren.
Radtour nach Rastatt
25. April 2011 von Erik Burger | kein Kommentar
An diesem schönen Ostermontag habe ich eine kleine Radtour nach Rastatt gemacht und dabei natürlich auch ein paar Pufferküsser-Ziele besucht. So den Gleistrog für die geplante Neubaustrecke Karlsruhe-Rastatt und die Baustelle der neuen Murgbrücke.
Summer in the Südstadt
12. April 2011 von Erik Burger | kein Kommentar
Als ich in die Marienstraße zog, wußte ich zunächst nicht so viel über die Südstadt. Als ich dann auf dem Straßenbauamt Halteverbotsschilder für den Umzugslaster mieten wollte, fragte mich der Mitarbeiter dort: »Möchten Sie die Schilder mit 1,80m oder 3m Höhe?« Ich: »Naja, ich weiß nicht, ob die mit 3m in mein Auto passen, also bitte die kleinen.« Mitarbeiter: »Dann benötige ich noch den Standort für das Halteverbot.« Ich: »Marienstraße.« Er (skeptisch): »Ouuh, Südstadt? Da nehmen sie lieber die 3m-Schilder – die kleinen werden immer geklaut.«
Die Südstadt also ein gefährliches Pflaster? Dazu findet man hier überall an die Hauswände gesprühte Parolen, mit denen Yuppies – sollte ich mich da jetzt auch dazu zählen? – aufgefordert werden, sich zu verpissen. Die Südstadt wehrt sich also gegen eine Gentrifizierung wie in Berlin-Kreuzberg. Und tatsächlich werden hier alte Häuser, wie z.B. die alte Wolf-Brauerei, plattgemacht, um schicken Appartmenthäusern zu weichen. Ob ich mich in meiner (renovierten) Nachkriegsbauwohnung jetzt aber als Teil Problems sehen sollte, weiß ich immer noch nicht genau.
Jedenfalls fühle ich mich in der Multi-Kulti-Südstadt sehr wohl. Viel zu selten gehe ich in die Schauburg oder ins Staatstheater, obwohl dafür wahrscheinlich nicht mal meine Hausschuhe ausziehen müßte. Und das Graffiti habe ich letzten Sonntag auch mal fotografisch festgehalten – leider sind viele Sprüche schon wieder übermalt worden, aber erfahrungsgemäß dauert es nicht lange, bis sie wieder auftauchen werden…
Victoria in Südtirol
27. März 2011 von Erik Burger | kein Kommentar
Am vergangenen Wochenende war ich mit dem KammerChor Saarbrücken in Wolkenstein in Südtirol. Auf dem Programm stand das Requiem von Tomás Luis de Victoria, das demnächst auch auf CD erscheinen wird.
vim noch produktiver
11. März 2011 von Erik Burger | kein Kommentar
Nachdem ich meine Produktivität in vim schon dadurch gesteigert hatte, daß ich die Escape-Taste auf Caps-Lock umgelegt hatte, ist mir heute aufgefallen, was meine Arbeit noch verlangsamt: Um Kommandos in vim einzugeben, muß man immer einen Doppelpunkt voranstellen, so zum Speichern beispielsweise :w. Da der Doppelpunkt aber in der deutschen Tastaturbelegung nicht auf der Hauptreihe ist, verhakelt man sich gerne, da man vor allem noch die Umschalttaste braucht.
Da der Doppelpunkt auf der amerikanischen Tastatur dort ist, wo sich auf der deutschen das Ö befindet, reicht eine Zeile in der .vimrc, um den Mißstand zu beheben; außerdem kann man die ebenfalls oft benötigten Gänsefüßchen gleich auf das Ä legen:
nmap ö : nmap ä "
Und schon tippt es sich in vim noch schneller.




















































