Beitrags-Archiv für die Kategory 'Wien'

Mein (vorerst) letzter Besuch in Wien

Samstag, 20. Juni 2009 16:50

Am verlängerten Wochenende über Fronleichnam war ich noch einmal bei Feli in Wien, bevor sie Ende Juni (endlich :-) ) wieder zurück nach Deutschland kommen wird. Da das bis auf weiteres mein letzter Besuch in Wien war, hatten wir uns nochmal das volle Programm vorgenommen, mit Museen, Burgtheater, Donaupark und Kino („Der Knochenmann“ — wie auch die anderen „Brenner“-Filme sehr sehenswert!). Nur für einen Bungee-Sprung vom Donauturm, immerhin 139€ teuer, konnte ich mich dann doch nicht entscheiden.

Thema: Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

bahn.de vs. oebb.at

Montag, 9. März 2009 21:11

Durch meine häufigen Bahnfahrten nach Wien kenne ich die Sparangebote mittlerweile recht gut. Dabei hilft es oft, nicht nur bei der Deutschen Bahn nach Sparpreisen zu suchen, sondern auch bei den ÖBB. Dort gibt es nämlich das „Sparschiene“-Angebot, das auch für Nutzer aus dem Ausland online buchbar ist. Für das ÖBB-Online-Ticket braucht man im Gegensatz zur DB-Online-Ticket nämlich weder Kreditkarte, noch muß man sich für das Bezahlen mit Bankeinzug extra anmelden. Zur Identifikation genügt einfach der Personalausweis.

Soweit, so gut. Doch leider funktioniert das ÖBB-Buchungssystem leider nicht so gut und zuverlässig, wie man es von der Deutschen Bahn gewohnt ist. Die Fahrplanauskunft ist noch brauchbar, sie wird schließlich vom selben Hersteller wie bei der DB angeboten, doch bei der Buchung fangen die Probleme an. Wenn man zum Beispiel mit deutschem Bankeinzug zahlen will, wird man aufgefordert, auch die „führenden Nullen“ der Kontonummer mit einzugeben. Das gestaltet sich schwierig, da nicht alle Banken diese Ziffern auch auf die Scheckkarte drucken. Ich hatte Glück, denn auf meiner Sparkassenkarte stehen sie drauf, und so weiß ich, daß die Nummer zehn Stellen haben muß. Eine Möglichkeit wäre natürlich gewesen, das Eingabefeld auf der Seite so zu gestalten, daß man nicht mehr als zehn Ziffern eingeben kann, aber das ist leider nicht so. Auch die Fehlermeldung, wenn man die fehlenden Nullen vergißt, weist einen auf diesen Umstand nicht hin, sondern liefert nur „ungültige Nummer“.

Das nächste Problem ist, daß im Eingabefeld für den Namen kein „ß“ stehen darf, da es als ungültiges Zeichen ausgewertet wird. Anscheinend wurde das System von Schweizern programmiert, denn man findet auch Schreibweisen wie „Ermässigung“.

Der größte Gag ist allerdings die Verfügbarkeitsanzeige für die Sparpreise. Am Anfang bekommt man eine Anzeige präsentiert, in der die Anzahl der verfügbaren Tickets sichtbar ist:

Bestellvorgang, Schritt 1

Also buche ich gut gelaunt ein Einzelabteil, weil es sogar billiger ist als der reguläre Preis für das 6er-Abteil. Auf der nächsten Seite werden noch meine Daten abgefragt und das Angebot nochmals bestätigt:

Bestellvorgang, Schritt 2

Nun klickt man auf die Schaltfläche, um die endgültige Buchung zu bestätigen, doch was passiert? Auf einmal ist das Angebot nicht mehr verfügbar, worauf man in einer zwar roten, aber dennoch ziemlich kleinen Schrift hingewiesen wird:

Bestellvorgang, Schritt 3

Auf einmal kostet das Ticket also 70€ mehr, und zu allem Überfluß ist der „zurück“-Knopf auf der rechten Seite, und nicht links, wo man ihn erwartet; wenn man also falsch klickt, hat man aus Versehen ein nicht stornierbares überteuertes Ticket gekauft. Ach ja: Beim Zweierabteil ist es genau das gleiche Spiel.

Da finde ich das System bei der DB viel transparenter: Wenn einem dort ein Sparpreis als verfügbar angezeigt wird, kann man davon ausgehen, daß man ihn auch tatsächlich buchen kann. Und es wird einem nicht so ohne weiteres ein teureres Ticket untergeschoben, von dem man nur einen Klick weit entfernt ist.

Thema: Bahn, Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

Im Türkenschanzpark

Donnerstag, 29. Januar 2009 18:46

Ein kleiner, aber schöner Park in Wien ist der Türkenschanzpark, der seinen Namen von der Belagerung Wiens im Jahre 1683 hat. Durch die hohen Bäume und die natürliche Anlageform wirkt er  „englischer“ als die bekannten barocken Gärten und Parks in Wien. Im Sommer ist dort natürlich mehr Leben als jetzt im Januar, aber der Park hat auch so seinen Reiz.

Thema: Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

Wien-Inzersdorf

Donnerstag, 29. Januar 2009 18:13

Bei einem Spaziergang durch den Wiener Stadtteil Wienerberg landete ich an einem Bahnhof der Wiener Schnellbahn, nämlich Wien-Inzersdorf. Der Bahnhof wirkt zwar sehr verlassen, beherbergt jedoch eine Fahrdienstleitstelle und einen (sogar beheizten!) Warteraum für Fahrgäste. Den Fahrdienstleiter, der gerade ein Nickerchen hielt, will ich hier nicht im Bild veröffentlichen, zu seiner Verteidigung sei aber gesagt, daß in den 30 Minuten, in denen ich am Bahnhof war, nur drei Züge vorbeikamen. Das ist bei einer hauptsächlich von Güterzügen befahrenen Strecke an einem Sonntag wohl normal. Nach der Eröffnung des Lainzer Tunnels wird hier mehr los sein, was man am sechsgleisigen Ausbau auch heute schon erahnen kann. Allerdings wird das nicht den Personenverkehr betreffen, der nur mit einem Zug pro Stunde und Richtung bedient wird.

Thema: Bahn, Wien | Kommentare (1) | Autor: eriq

In der Wiener Nationalbibliothek

Donnerstag, 29. Januar 2009 15:26

Durch einen Bericht auf SWR2 neugierig gemacht, habe ich mir in Wien die Ausstellung „Joseph Haydn: Gott erhalte – Schicksal einer Hymne“ angesehen. Wenn man die 7€ Abschreckungsgebühr bezahlt, erhält man Eintritt in den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, wo die Austtellung aufgebaut ist. Die anderen Museen im Gebäude der Bibliothek kosten jedoch extra.

Abgesehen davon, daß der Prunksaal schon sehenswert ist, aber meines Erachtens den hohen Eintrittspreis nicht rechtfertigt, war die Ausstellung eher enttäuschend. Gut, man kann sich den Autograph der Hymne ansehen und feststellen, daß sie eigentlich in G-Dur komponiert wurde, während sie ja heute in Es-Dur gespielt und gesungen wird. Sämtliche Varianten der Textunterlegung kannte ich auch noch nicht, allerdings fand ich es sehr schade, daß die Ausstellung geschichtlich nur ungefähr bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts reicht. Außerdem wird fast nur die Bedeutung der Hymne für Österreich erwähnt. Daß z.B. die dritte Strophe der Dichtung von Fallerslebens heute die Nationalhymne der Bundesrepublik ist, erfährt man als Besucher nicht, obwohl die Entstehung dieses Umstands auch sehr interessant ist. Deshalb kann ich zu dieser Ausstellung nicht raten; ob sich der Prunksaal lohnt, kann man sich anhand der Bilder überlegen.

P.S.: Einge gute Quelle für Informationen zur deutschen Nationalhymne ist die Broschüre „Argumente gegen das Deutschlandlied“ von Benjamin Ortmeyer, die zwar (wie der Name schon sagt) als Kritik an der Nationalhymne formuliert ist, aber dennoch viele interessante Informationen über ihre Entstehung enthält. Eine Fassung zum Download in zwei Teilen findet sich hier und hier.

Thema: Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

Ausflug zum Kahlenberg

Donnerstag, 29. Januar 2009 14:37

Wenn man in Wien an der Donau spazieren geht, hat man einen schönen Blick auf die umliegenden Berge Cobenzl, Kahlenberg und Leopoldsberg. Da ich mit meinen Wien-Erkundungen in der Innenstadt schon ziemlich weit gekommen bin, wollte ich auch einmal einen der Berge am Stadtrand besteigen. Da die Berge jedoch noch im Bereich der Verkehrsverbunds-Kernzone Wien liegen, habe ich mich dann aber doch für die faule Variante entschieden und bin mit dem Bus 38A (der im 10-Minuten-Takt fährt) auf den Kahlenberg gefahren und schließlich zurück nach Nußdorf gewandert. Allerdings ist die Busstrecke nicht besonders angenehm, da die Serpentinen (die in den 30er Jahren gebaut wurden) größtenteils mit Kopfsteinpflaster angelegt sind. Also empfiehlt sich doch eher der Fußmarsch. Schade, daß es die Zahnradbahn nicht mehr gibt!

Thema: Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

Herbst im Prater

Donnerstag, 20. November 2008 15:45

Thema: Wien | Kommentare (1) | Autor: eriq

Österreicher Eigenheiten

Montag, 17. November 2008 20:50

Daß in Österreich manche Dinge anders heißen oder anders sind, weiß ich eigentlich. Und so dachte ich, daß mich das Wissen, daß Sahne „Schlagobers“ heißt und Meerrettich „Kren“ genannt wird, vor größeren Blamagen bewahren könnte. Als ich dann jedoch bei dem Vorhaben, meine österreichische Prepaid-Karte aufzuladen, schräg angeschaut wurde, wußte ich, daß der Begriff „Prepaid-Karte“ in Österreich anscheinend unbekannt ist. Hier nennt man es „Wertkarte“. (Was für mich eher nach Lebensmittelgutschein klingt…)

Die nächste Sache ist, daß sich die Österreicher anscheinend nicht mit Geldscheinen anfreunden können, deren Wert 10€ übersteigt. Bisher dachte ich an Zufälle, als jedoch heute im „Zielpunkt“, also der österreichischen Version des „Plus“, eine Dame ihr Restgeld von über 80€ in Form von acht 10€-Scheinen bekam, habe ich die Zufall-Theorie abgehakt. Da ich ungern viele kleinere Scheine im Geldbeutel habe, bezahle ich also lieber mit meiner ec-Karte. Außer natürlich, man erwischt einen Supermarkt, in dem nur österreichische ec-Karten akzeptiert werden, was das „e“ in „ec“ irgendwie lächerlich erscheinen läßt. Aber vielleicht heißt der Bezahlstandard ja deshalb seit neustem „Maestro“.

Thema: Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq

Viel Beton in Wien

Montag, 27. Oktober 2008 16:02

Als Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Wien noch sechs Flaktürme zu sehen. Auf meinen letzten beiden Wien-Besuchen habe ich es geschafft, mal alle vor die Linse zu bekommen. Häßlichkeit fasziniert eben auch!

Laut Wikipedia war es geplant, diese Teile nach Kriegsende mit Marmor zu verkleiden, damit sie sich wie antike Festungen in das Stadtbild einfügen. Kaum vorstellbar, wenn man diese riesigen Klötze heute sieht.

Thema: Bunker, Wien | Kommentare (0) | Autor: eriq