Beitrags-Archiv für die Kategory 'Karlsruhe'

Die Mehrzweckanlage Hauptbahnhof

Montag, 23. August 2010 22:50

Bei meiner Urlaubsfototour habe ich schließlich noch die Mehrzweckanlage unter dem Karlsruher Hauptbahnhof besucht. Sie ist leider heute nicht mehr betriebsfähig, da man vor ein paar Jahren eine neue Ausfahrt aus der Wand gebrochen hat. Aber immerhin die Mobilfunknummer des Schutzraumwartes findet man. Ich habe nicht versucht, die Nummer anzurufen. :-)

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Der Pfälzer Bahnhof am Karlsruher HBf

Montag, 9. August 2010 19:17

Wenn man in Karlsruhe am Albtalbahnhof steht und zum Hauptbahnhof hochsieht, sieht man erst mal viel Grünbewuchs – man könnte auch „Wildnis“ sagen – und zwischendrin ein paar Bahnsteigdächer. Dort befindet sich der „Pfälzer Bahnhof“, also die Gleise, von denen die Züge in Richtung Pfalz abfahren.

Seit einem Umbau im Jahr 2005 besitzt der Bahnhof statt vier nur noch zwei Gleise. Der Rest wuchert so langsam zu und bietet ein nettes Flair – man kommt sich ein bichen vor wie in einem Bahnhof im Urwald.

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Die Mehrzweckanlage Rüppurrer Straße

Montag, 9. August 2010 19:02

Durch einen Artikel im Lostplaces-Forum wurde ich auf diese Mehrzweckanlage aufmerksam, die sich bei mir um die Ecke befindet. Tatsächlich besitzt sie eine Besonderheit, nämlich ein „zugbrückenartiges“ Tor am Eingang. Die nächste Besonderheit ist, daß die Anlage sehr gut ausgestattet ist. So gibt es hier, ähnlich wie in der MZA Festplatz, Strahlenschutzsteine für die Türen. Weiterhin sind die elektrischen Einrichtungen schwingend aufgehängt, eine Technik, die man sonst nur aus wichtigen Einrichtungen wie den Regierungsbunkern kennt.

Zuletzt ist an der Anlage besonders, daß sie offensichtlich noch betriebsbereit gehalten wird. Die Tiefgarage gehört zu einem Hotel, und beim Fotografieren traf ich zufällig einen Mitarbeiter. Er erzählte mir, daß einmal jährlich eine Übung stattfindet, bei der die Anlage in Überdruck gesetzt wird. Er meinte, daß die Hotelleitung Ende er 90er über eine Stillegung nachdachte, seit den Anschlägen am 11. September 2001 jedoch die Einrichtungen wieder warten läßt.

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Ettlinger Tor revisited

Montag, 10. Mai 2010 22:07

Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb ich hier über die unnütze Rampe am Ettlinger Tor. Nun scheint der Weltgeist mein Blog mitzulesen, denn die Rampe gibt es—wie damals den von mir erst totgesagten, dann eingestellten Nachtzug—nicht mehr. Im Ramen der Kombilösung hat man hier einen sage und schreibe 800.000€ teuren Pavillon namens „K.“ hingebaut, der eine Bar, eine Ausstellung über die geplante Baustelle und natürlich einen Aussichtsturm enthält.

Meine Meinung zu „K.“ (wer jetzt an Kafka denkt, liegt leider falsch), oder, wie ihn mein Kollege Daniel nennt, dem „Flakturm Ettlinger Tor“, fällt leider nicht gut aus. Für das Geld hätte man sicher etwas Sinnvolleres machen können als eine Werbemaßnahme für ein geplantes Bauprojekt, das ohnehin kommen wird. Daß die Bürger später durch die Baustellen weniger genervt sind, wenn sie in die Baugrube vom Turm hineinschauen können oder bei einem Kaffee dem Preßlufthammer lauschen können, bezweifle ich auch. Und architektonisch ist „K.“ jetzt auch kein besonderes Schmuckstück, paßt aber mit seiner Wellblechhaut immerhin ganz gut zum Badischen Staatstheater.

Ich habe ja damals bei der Abstimmung über die Kombilösung leider nicht wählen dürfen, da ich noch nicht lange genug Karlsruher Bürger war. Im Jahr 2019, wenn der Stadtbahntunnel in Betrieb geht, bin ich möglicherweise auch nicht mehr in Karlsruhe. Solange genieße ich es noch, vom Ettlinger Tor ohne Umsteigen an den Karl-Wilhelm-Platz fahren zu können (zukünftig einmal U→Tram am Durlacher Tor) oder dienstags nach der Chorprobe vom Mühlburger Tor ohne Umsteigen in die Baumeisterstraße (zukünftig gibt es keine Haltestelle Mühlburger Tor mehr, dann vom Helmholtz-Gymnasium oder Kaiserstraße West mit einmal Umsteigen U→Tram am Kronenplatz).

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Ein bombensicherer Arbeitsplatz

Freitag, 14. August 2009 22:55

Wer würde sich in der momentanen Situation nicht so etwas wünschen? Als ich allerdings meine Stelle an der Uni bekommen hatte, wußte ich noch nicht, wie wörtlich das zu nehmen ist: Denn auch die Tiefgarage unter dem Informatikgebäude ist eine Mehrzweckanlage. Sie feiert dieses Jahr ihren 20. Geburtstag, wurde also ironischerweise in dem Jahr fertig gebaut, in dem ihr Daseinsgrund, der kalte Krieg, zu Ende ging. Ob heute tatsächlich noch jemand da wäre, der alle Schlüssel zu den dicken Stahltoren hat, darf man bezweifeln; ebenso weiß ich nicht, ob die ganzen Utensilien noch vorgehalten werden, die für die sanitären Einrichtungen wie Toilette und Küche notwendig sind. Die Anschlüsse sind jedenfalls noch da.

Unabhängig davon fällt auf, daß die Anlage als Tiefgarage, genau wie die Tiefgarage am Schloß, reichlich überdimensioniert ist: Das zweite Untergeschoß ist gesperrt und nicht mit dem Auto zu erreichen. Außerdem ist die Tiefgarage nur unter der Woche geöffnet, abgesehen von Spezial-Aktionen für Besucher des Wildparkstadions. Für mich jedenfalls genug Gelegenheiten, ungestört mein Stativ aufzubauen und ein paar Bilder zu schießen.

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Die NATO-Rampe beim Rheinhafen

Sonntag, 21. Juni 2009 22:47

Wenn man von Daxlanden in Richtung Rheinufer fährt, und etwas nördlich der Straße zum Rheinstrandbad abbiegt, kommt man auf eine sehr breite Straße, die direkt zum Rhein führt. Ich hatte mich lange gewundert, warum diese Straße so großzügig gebaut ist, bis mir die MLC-Schilder an der Seite auffielen. Dann wurde ich auf den Wikipedia-Artikel zur NATO-Rampe aufmerksam, und wenn man eins und eins zusammenzählt, weiß man, wozu diese Straße im Ernstfall dienen soll. Für Autos ist sie zum Glück gesperrt, aber als Fahrradfahrer hat man sehr viel Platz!

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Seltsames Pumpwerk

Sonntag, 21. Juni 2009 22:23

Wenn mir irgendjemand erklären kann, warum von diesem Pumpwerk zu einem Prellbock, der ca. 200m daneben zu finden ist, diese Art „Wäscheleine“ läuft… dann wäre ich schlauer.

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Tour zum Rheinhafen

Sonntag, 21. Juni 2009 21:39

Heute war ich mit dem Fahrrad am Rhein. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Andreasbräu gab es ein paar Punkte, die ich mir vorgenommen hatte: Das Neubaugebiet Kirchfeld-Nord, die neue Querspange Neureut mit der S-Bahn-Unterführung, und dann weiter zum Rhein. Dort habe ich endlich mal meine Lieblings-Brücke ablichten können… allerdings muß ich nochmal in der Morgendämmerung hin, aber vielleicht ein andermal.

Das Dumme beim Fahrradfahren am Rhein ist ja, wenn man einfach der Nase nach fährt, daß man sich immer nach einem Kilometer wünscht, vorhin doch über die Brücke auf die andere Seite des Kanals gefahren zu sein. Außerdem hat man immer das Gefühl, daß der Weg auf der anderen Seite schön geteert ist, während man hier einen Rütteltest für sein Fahrrad absolviert. Dieses mal habe ich es jedoch geschafft, fast immer die richtige Abzweigung zu nehmen. Der Schlenker unten im Wegeverlauf war zwar ärgerlich, weil ich vor einem verschlossenen Werkstor stand, das unter der Woche schon mal offen war. Dafür habe ich ein paar Bilder für meinen nächsten Post machen können.

Der Radwanderweg durch den Rheinhafen ist ja schon interessant, vor allem, weil man quasi durch das Rheinhafen-Kraftwerk fährt. Die Wegführung ist an manchen Stellen etwas abenteuerlich zwischen Hochspannungsmasten, Gasleitungen und Abwasserkanal. Die Baustelle für den neuen Kraftwerksblock ist schon beeindruckend — in Ermangelung eines Weitwinkelobjektivs konnte ich die leider nicht gebührend ablichten, aber wie gesagt, Weihnachten ist auch irgendwann…

Nach der Besichtigung der Nato-Rampe bei Daxlanden hat leider am Ende die Zeit nicht mehr gereicht, noch das „Lutherisch Wäldele“ mit der Soda-Brücke und den Bunker in der Zeppelinstraße abzulichten — aber dafür gibt’s ja noch ein paar Wochenenden diesen Sommer.

Hier könnt Ihr noch den Wegverlauf nachvollziehen. In Ermangelung eines GPS-Trackers ist dies ein per Hand und aus der Erinnerung zusammengeklickter Google-Pfad. :-)

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Thema: Karlsruhe | Kommentare (0) | Autor: eriq

Mal ein schönes Bild…

Dienstag, 26. Mai 2009 0:10

… nach so viel Beton und Bunkern.

Das Karlsruher Schloß

Thema: Karlsruhe | Kommentare (0) | Autor: eriq

Im Wiwi-Bunker

Montag, 25. Mai 2009 23:56

Wie ich schon bei meinem Artikel über die Mehrzweckanlage Festplatz schrieb, gibt es in Karlsruhe ja noch mehrere Bunker oder Anlagen, die zu solchen umgebaut werden können. Als nächstes habe ich mir einmal die Tiefgarage am Schloß angeschaut, die leider nur eine ganz normale Garage ist. Allerdings hat die angrenzende Tiefgarage unter den Uni-Gebäuden der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi) etwas zu bieten.
Die Schutzräume dort wirken für mich eher wie „klassische“ Luftschutzräume, die also nicht atombombensicher ausgerüstet sind — ganz im Gegensatz zur Tiefgarage am Informatikgebäude (Artikel folgt demnächst). Sollte das irgendwelche Rückschlüsse auf die Wichtigkeit von Informatikern gegenüber Wiwis erlauben?

Was ich ebenfalls noch interessant finde, ist der Verbindungstunnel zur Tiefgarage Schloßplatz, der wohl auch als Notausfahrt für letztere dienen soll. Ebenso meine ich mich erinnern zu können, daß die Zirkel-Tunnel mal beide Einbahnstraßen waren — heute ist der obere im Gegenverkehr befahren. Ist jedenfalls ziemlich egal, da im zweiten Untergeschoß sowieso alle Lichter aus waren (wie neulich am Festplatz). Besteht in Karlsruhe etwa ein gewisses Überangebot an Tiefgaragenstellplätzen?

Thema: Bunker, Karlsruhe | Kommentare (0) | Autor: eriq