Ein Wochenende in Paris
Montag, 19. Juli 2010 23:50
Wie löst man am besten 3.000 bahn.bonus-Punkte ein? Richtig: man fährt für ein Wochenende mit dem TGV nach Paris.
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Montag, 19. Juli 2010 23:50
Wie löst man am besten 3.000 bahn.bonus-Punkte ein? Richtig: man fährt für ein Wochenende mit dem TGV nach Paris.
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Montag, 12. Juli 2010 11:26
Heute hatte ich mal wieder den Fall, daß ich eine E-Mail an eine große Anzahl von Empfängern schicken mußte. Die Adressen waren allerdings nur auf einer Homepage in Form einer Tabelle abgelegt. Normalerweise hat man dann ein paar Minuten mit Kopieren und Einfügen der einzelnen Adressen zu tun; bei über 200 Adressen geht das schnell auf die Nerven.
Ich habe entdeckt, wie es schneller geht: Im Firefox kann man einzelne Zellen aus Tabellen markieren, indem man die Strg-Taste gedrückt hält. Dies funktioniert mit Strg-Umschalt auch gut für Bereiche wie Zeilen und Spalten. Wenn man diese Markierung dann mit Strg-C kopiert, kann man den Inhalt als Liste in einen Text-Editor einfügen. Dann muß man die Adressen so bearbeiten, daß sie durch Kommata getrennt sind – mit z.B. vim eine Sache von Sekunden. [Update:] Die Zellen kann man dann mit Strg-C kopieren und bei Thunderbird in das „To:“ (oder „BCC:“)-Feld einfügen, wo sie mit Kommata getrennt erscheinen:
Thunderbird erkennt diese Liste von Adressen. Wenn man die Mail als Entwurf speichert und nochmals öffnet, sind die Adressen auf die einzelnen Felder verteilt.
Danke an Daniel Minder für den Hinweis, daß es auch ohne den Umweg über einen Texteditor geht!
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Donnerstag, 24. Juni 2010 17:10
Es mag ja sein, das ich hier des öfteren Artikel über Dinge schreibe, die mich aufregen. Aber das muß ich einfach mal loswerden: Warum gibt es eigentlich immer noch Leute, die über eine Freemail-Adresse bei web.de kommunizieren? Bei web.de bekommt man Leistungen, die aus den 90ern zu stammen scheinen: 12MB(!) Speicherplatz und maximal 500 Nachrichten. Was will man damit anfangen? Zum Vergleich: Mein Postfach hat ca. 4000 Nachrichten in der Inbox und ca. 700MB Größe. Und das sind nur die Mails seit 2008, den Rest habe ich lokal. Und es ist ja nicht so, daß man dafür Geld bezahlen müßte. Bei GoogleMail, um nur mal ein Beispiel zu nennen, bekommt man 7,5GB Speicher (also 600mal so viel) ebenso kostenlos wie bei web.de. Und wer etwas dagegen hat, daß Google seine privaten Nachrichten mitliest, sollte bei United Internet auch nicht unbedingt damit einverstanden sein.
Von den Nachrichten, die bei mir als unzustellbar zurückkommen, ist der Grund bei gefühlten 99% jedenfalls ein überfülltes web.de-Postfach. „Jaa, ich weiß, dann lösche ich eben mal ein paar Mails“ höre ich schon die Leute sagen. Meine Antwort: Mails Löschen war vielleicht in den 90ern nötig. Man muß ja nicht jede 20MB-Mail für alle Ewigkeiten auf seinem Mail-Account rumliegen haben, aber es ist schon ganz nett, von überall Zugriff auf die Mail-Korrespondenz der letzten Jahre zu haben. Also, Leute, wechselt zu einem anderen Anbieter und setzt für die web.de-Adresse eine Weiterleitung. Und tretet bloß nicht in den kostenpflichtigen „web.de Club“ ein.
Privat habe ich übrigens noch die erste Mail, die ich 1997 empfangen habe. Es war zwar nicht so einfach, die Mailbox von Netscape Navigator 3 bis zum aktuellen Thunderbird herüberzuretten, aber im Prinzip ist es immer noch dasselbe Nutzerprofil, das man wahrscheinlich auch mal entrümpeln könnte. Dort gibt es auch noch ein web.de-Konto, das ich aber nur aus historischen Gründen besitze und höchstens dann verwende, wenn Seiten unbedingt eine E-Mail-Adresse verlangen.
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Montag, 14. Juni 2010 22:29
Es gibt Städte, die man sich nicht gerade als Schmuckstücke vorstellt. Für mich ist das zum Beispiel Heilbronn. Oder Ludwigshafen. Oder auch Saarbrücken. Nun tut man diesen Städten oft unrecht, wie auch ich in den letzten Jahren erfahren habe. Als ich zum Beispiel letzten Sommer Heilbronns schöne Innenstadt mit Kilianskirche und Rathaus kennengelernt habe, hat das mein Bild von der Stadt auch geändert, das vorher eher aus B27, Stau und Nachkriegsbauten bestand. Nun gut, die schönen Seiten Ludwigshafens—die es laut einiger meiner Freunde, die in Mannheim wohnen, auch geben soll—habe ich noch nicht gefunden (hier würde sich eher mal ein Beitrag über die häßlicheren Seiten, sprich Hauptbahnhof, „U-Bahn“ usw. lohnen, aber das ist ein anderes Thema). Aber Saarbrücken hat durchaus seine schönen Seiten.
Wenn ich nicht im KammerChor Saarbrücken singen würde, wäre die Stadt für mich sicher auch nur ein Ort, an dem man vorbeifährt, wenn man nach Frankreich will, und der bestenfalls für Bergbau und Industrie steht. Und tatsächlich muß man bei vielen Bausünden schon beide Augen zudrücken, um die Schönheit der Stadt noch zu erkennen. Aber mit der Hilfe von echten Saarländern findet man auch Orte, wo man die Stadtautobahn nicht mehr so sehr hört und gerne bleibt!
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Montag, 3. Mai 2010 13:56
Was bringen HDTV und Digitalfernsehen, wenn die Hälfte der Leute entweder zu doof ist, die teuer gekauften Geräte richtig zu konfigurieren, oder, noch schlimmer, sogenannte „Fachleute“ sie ihnen völlig falsch anschließen?
Gestern war ich bei einem, sagen wir, gut verdienenden Bekannten, der sich eine nicht gerade billige Multimedia-Anlage ins Wohnzimmer hat einbauen lassen. Wir freuten uns schon auf das Fernseh-Erlebnis, doch als das Bild auf die Leinwand kam, war sein erster Kommentar: „Tut mir leid, schärfer wird das Bild nicht.“ Fernsehen in PAL-Auflösung sieht bei Bilddiagonalen von über zwei Metern immer ein wenig matschig aus, dachte ich mir, aber irgendwie war die Sache trotzdem seltsam. Ein kurzer Blick hinter den Medienturm mit HDTV-Empfänger, 5.1-Anlage und Festplattenrekorder verriet mir auch sofort, warum. Der Fernsehtechniker, der das Teil installiert hatte, hatte die Verbindung zwischen Empfänger und Projektor über ein Koaxial-Kabel und den normalen Composite-Anschluß hergestellt!
So ein Kabel — das bestimmt auch nicht billig war — läßt sich zwar wunderschön unterputz verlegen, am Ende mit Steckern versehen, und funktioniert auch bei Kabellängen über 10m noch zuverlässig. Das Bild sieht dann aber auch dementsprechend aus. Sehr witzig fand ich in dem Zusammenhang auch das „HDTV“-Symbol auf dem Receiver, der blanke Witz, obwohl man bei KabelBW mittlerweile tatsächlich freie HDTV-Programme empfangen könnte.
Dazu fiel mir gestern eine Geschichte aus meiner Kindheit ein: Als wir in Mosbach Ende der 80er Jahre Kabelfernsehen bekamen, installierte uns ein sogenannter Fernseh-Elektriker die notwendige Verkabelung im Haus. Unser alter Loewe-Fernseher im Wohnzimmer mußte natürlich auch auf die damals 15 Programme [1] eingestellt werden. Daran scheiterte der Elektriker leider, und meinte, man könne nur neun Programme belegen (denn die Fernbedienung hatte ja nur Tasten von 0-9). Ob er uns damit einen neuen Fernseher aufschwatzen wollte oder ob er es wirklich nicht besser wußte, kann ich heute nicht mehr sagen. Jedenfalls protestierte ich (damals sieben Jahre alt) lautstark, daß man sehr wohl mehr als neun Programme einstellen könne, worauf meine Mutter mich natürlich bremste, denn der Herr sei doch schließlich vom Fach. Allerdings hat er sich dann doch überzeugen lassen, daß man mit der „-/–“-Taste sehr wohl auf die höheren Programmplätze schalten konnte, was ihm anscheinend neu war, und so bekamen wir dann doch alle 15 Programme. Ja, ich war eben schon mit sieben Jahren ein Nerd, denn ich hatte es zum Hobby, die Anleitungen des Fernsehers und unseres Video2000-Rekorders als Bettlektüre zu lesen.
Heute lese ich zwar keine Anleitungen mehr zum Einschlafen, aber mit mit den „Fachleuten“ geht es mir nicht anders. Das Gefühl kennt wahrscheinlich jeder, der schon einmal beim Mediamarkt 16:9-Bilder auf einem 16:9-Fernseher mit Trauerrand oben und unten, also de facto in 16:6,75, gesehen hat. (Siehe Fotomontage oben.) Das Personal dort gehört wahrscheinlich zu der gefühlten Mehrheit der Menschen, die gerne breitgezogene Bilder sehen, oder die den Unterschied gar nicht merken. Zu 4:3-Zeiten war es ja üblich, daß die meisten Leute auf ihren neuen Breitbildfernsehern das Bild vollflächig und verzerrt eingestellt hatten, das aber unbedingt so wollten. Ich habe jedenfalls schon böse Kommentare von Verwandten bekommen, denen ich den Fernseher „verstellt“ (sprich: richtig eingestellt) hatte, sodaß ich es wieder rückgängig machen mußte.
Jetzt, wo die meisten Sendungen in 16:9 ausgestrahlt werden, sollte man meinen, es gäbe dieses Problem nicht mehr. Aber ständig sieht man falsch eingestellte Seitenverhältnisse — dazu muß man sich nur mal die Schaufenster in der Karlsruher Fußgängerzone anschauen. Früher gab es doch mal sowas wie „automatische Formatumschaltung“, das konnte schon unsere 16:9-Grundig-Röhre. Aber in Zeiten von externen Digitalempfängern ist das wohl passé. Insofern schon ein technischer Rückschritt gegenüber den PALplus-Zeiten.
[1] Wenn ich mich recht erinnere: ARD, ZDF, Südwest3 BW, Südwest3 RP, Sat.1, RTL.plus, 3sat, 1PLUS, BR, WDR, Tele5, Sky Channel, Eurosport, TV5 und Eureka. Die Reihenfolge unserer Programmplätze ergab sich damals aufsteigend aus den Kabelfrequenzen der Sender. Das hat sich bei mir heute noch teilweise erhalten, z.B. habe ich auch auf meiner dbox 3sat auf Platz 7, Bayern3 auf Platz 9, und ProSieben (der Nachfolger von Eureka) auf Platz 15.
Thema: Allgemeines | Kommentare (1) | Autor: eriq
Montag, 5. April 2010 23:03
Heute habe ich mal eine kleine Radwanderung entlang des Rheines gemacht. Über die Fähre Neuburg ging es auf die pfälzische und dann französische Seite, um dann später – so war jedenfalls der Plan – in Wintersdorf über die schöne Brücke zurück nach Rastatt zu fahren.
In Neuburgweiher habe ich den ersten Stop zum Mittagessen eingelegt und dabei die Frachtschiffe auf dem Rhein beobachtet. Dabei fiel mir auf, wie langsam die stromaufwärtsfahrenden Schiffe sind – geschätzt vielleicht 10km/h. Und tatsächlich, einige der Schiffe, die an mir vorbeizogen, hatte ich auch bald wieder eingeholt, obwohl ich nicht besonders schnell geradelt bin (und auch ordentlichen Gegenwind hatte). Das würde ja heißen, daß so ein Pott von Mannheim bis Straßburg über 10 Stunden braucht… war mir bisher nicht so klar.
Die nächste Sache wäre, daß der Wanderweg auf der linken Seite nicht besonders gut nutzbar ist – nicht weil er etwa schlecht ausgebaut wäre, ganz im Gegenteil. Es ist schwierig, wieder zurück auf die andere Rheinseite zu kommen, da
Also bleibt momentan nur die Brücke in Wintersdorf. Die ist allerdings umso sehenswerter. Auf deutscher Seite könnte man als Fußgänger sogar auf der stillgelegten Bahntrasse weiterwandern. Ich brauche noch Stützräder für mein Fahrrad mit 1435mm Spurweite.
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Montag, 18. Januar 2010 15:24
Seit heute ist der neue Sender des Deutschlandfunks auf Sendung, DRadio Wissen. Hört sich von der Idee her nicht schlecht an: Sendungen im 15-Minuten Takt, so ähnlich wie beim Fernsehsender Eins Extra. Momentan kann man das Radio im Web-Stream hören, hoffentlich findet das Programm auch seinen Eingang ins Netz von KabelBW. Da ich gerne die anderen beiden Programme Deutschlandfunk und DRadio Kultur höre, bin ich schon mal gepannt, wie mir das neue Programm gefällt.
[Update]
Was ich ganz nett finde, sind englische Beiträge bzw. Interviews im Originalton und ohne Übersetzung. Als „junger“ Sender geht man wohl davon aus, daß die meisten Zuhörer des Englischen mächtig sind. Sehr angenehm!
Thema: Allgemeines | Kommentare (1) | Autor: eriq
Sonntag, 6. Dezember 2009 14:50
Ich nutze die PC Suite von Nokia, um die Kontakte und Kalendereinträge auf meinem Handy direkt am PC zu bearbeiten. Das geht per Bluetooth-Verbindung recht komfortabel, von einigen Bugs abgesehen. Als mir die PC Suite gestern anbot, ein Update auf die neue „Ovi Suite“ von Nokia zu installieren, stimmte ich zu, in der Hoffnung, das die Entwickler diese Bugs vielleicht entfernt hätten. Wie es aussieht, haben sie allerdings das (für mich) wichtigste Feature entfernt:

Da ich keine Lust auf Outlook oder Windows Calendar habe, also wieder Downgrade zu alten PC Suite. Grrrr…
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Montag, 24. August 2009 18:50
Heute habe ich mal wieder herausgefunden, warum ich Microsoft Office auch in seiner neusten Version immer noch nicht leiden kann: Oft bekommt man ja Powerpoint-Dateien zugeschickt, die irgendwelche Schaubilder enthalten. Wenn man diese verlustfrei weiterverwenden will, z.B. in einer wissenschaftlichen Arbeit, exportiert man sie natürlich am besten als PDF, weil, so denkt man wenigstens, dann die Skalierung kein Problem ist. Dabei hat man allerdings nicht mit der Grafik-Behandlung in Powerpoint gerechnet: Diese konvertiert nämlich die eigenen, in Powerpoint erstellten Grafiken vor dem Drucken in Bitmaps! Nehmen wir einmal diesen simplen Pfeil, der rein mit Powerpoint-Bordmitteln gezeichnet wurde:

Man sollte doch meinen, daß so eine simple Form den Export nach PDF als Vektorgraphik übersteht. Aber nein:

Wie man es auch anstellt: Direkt-Export nach PDF, Drucken in eine Datei über einen Postscript-Druckertreiber — stets bekommt man nur ein Bitmap. Nicht einmal nach Word klappt der Export, denn dort landet auch nur eine Bitmap-Grafik. Mit Rechtsklick / als WMF exportieren bekommt man eine 5MB große Datei, die natürlich auch aus einem großen Bitmap besteht.
Soll mich noch einmal jemand auslachen, weil ich meine Präsentationen nicht mit Powerpoint, sondern LaTeX Beamer + TikZ mache! Die kann man wenigstens verlustfrei weitergeben, in seinen Druckerzeugnissen kann man die Grafiken wiederverwenden, und man ist nicht an MS-Office gebunden, wie billig die neuste Version auch sein mag.
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq
Mittwoch, 19. August 2009 13:24

Liebe Leser meines Blogs,
ab sofort werdet Ihr auf dieser Seite von der Zensursula überwacht, damit Ihr auch schön brav beim Surfen seid. Vielen Dank an das ODEM.blog für dieses Gadget! Wer sich weiter informieren möchte, dem seien diese Links hier empfohlen:
Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: eriq