Wo sich Musik und Informatik treffen
31. Januar 2009 von Erik Burger | 4 Kommentare
Immer wieder fragen mich Leute, wozu man eigentlich Informatik mit Nebenfach Musikwissenschaft studieren kann (so wie ich einst). Jetzt habe ich endlich eine bessere Antwort gefunden als »um Choräle im Bach-Stil mit dem Computer zu komponieren« oder »um Spiele wie SingStar zu schreiben«: um Programme wie Microsoft Songsmith zu entwickeln.
Wenn man meine Kommilitonen in Karlsruhe fragte, was sie von Microsoft halten, wäre die Antwort wahrscheinlich meistens so etwas wie: »Windows ist furchtbar, aber bei Microsoft Research würde ich echt gerne arbeiten.« Tatsächlich wird dort in vielen spannenden Bereichen geforscht, unter anderem formale Methoden. Andererseits fallen auch einige coole Anwendungen dabei ab, wie Photosynth oder eben Songsmith.
Zur Einführung in Songsmith sollte man sich den witzigen Werbespot unten anschauen. Danach kann man sich bei YouTube die Videos »Classical Hits by Microsoft Songsmith« reinziehen; meine Favourites sind »Roxanne« und »Eye of the Tiger«.
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geschrieben am Samstag, den 31. Januar 2009 um 00:39 Uhr
Kategorien: Allgemeines
1. Sven
Kommentar vom 31. Januar 2009 um 19:38
Schonmal bemerkt, dass die vielen Blümchen ein MacBook verbergen?
2. Melo
Kommentar vom 5. Februar 2009 um 14:23
Was bei Filmen die »Sweded«-Version ist, das ist bei Musik jetzt die »Songsmithed«-Version
Kennst du Wesley Willis ?
3. eriq
Kommentar vom 6. Februar 2009 um 00:17
»Sweded«, eh? Dann doch lieber die 30-Second Bunnies. Wesley Willis kannte ich noch nicht, werde mir mal ein paar Songs von ihm anhören.
4. Melo
Kommentar vom 7. Februar 2009 um 14:30
Bei Wesley Willis empfehle ich dir meinen Favoriten: Rock and Roll McDonalds !
Ich finde übrigends, daß die Mutter aus dem Promo-Video aussieht wie die Mutter vom Alex…